Countdown Berlin #15: 11 Fragen an Carolin Graening von caro e.

Carolin Graening

  1. Berlin ist … bunt und nicht immer perfekt.
  2. Was ist für Sie während der Berliner Modewoche unverzichtbar?
    Ich brauche immer die obligatorische Flasche Wasser bei mir.
  3. Ihr kulinarischer Berlin-Geheimtipp?
    Das Schneeweiß in Friedrichshain.
  4. Ihre Ruheoase während der Modewoche?
    Mein Bett. Und der kleine versteckte Park zwischen Rosenthaler Straße und Krausnickstraße, dort ist es sehr still und friedlich. Der Eingang ist eine Gittertür gegenüber dem Monbijoupark.
  5. Worauf freuen Sie sich besonders im Mode-Sommer 2010?
    Auf die Sonne.
  6. Was haben Sie zuletzt gekauft?
    Ein Paar Stiletto-Plateaupumps in Lack von Marni mit 10cm-Absatz. So cool!
  7. Ihr Lieblingskleidungsstück?
    Eben jene 10cm-Stilettos.
  8. Ihre Kollektion für den Herbst/Winter 2010/2011 in einem Satz.
    Wenn der Wind weht, soll man Bäume fällen, in der Brise aufs Meer hinausrudern und im Dunkeln mit einer Jungfrau sprechen, denn der Tag hat viele Augen.
  9. Was lieben und was ‚hassen’ Sie an Ihrer Arbeit?
    Am schönsten ist der Moment, in dem man die ersten Farben und Materialien für eine neue Kollektion gefunden und festgelegt hat; der Moment, in dem eine Vorstellung, ein Bild da ist, ein Anfang. Das Schlimmste ist – wie wohl für viele Kreative – die schnöde Bürokratie, Buchhaltung usw. Das wird geschoben bis es gar nicht mehr anders geht ; )
  10. Was haben Sie aus der Wirtschaftskrise gelernt?
    Ich habe in der Krise durchgestartet und sehe sie als Neubeginn. Ich trotze ihr so gut ich kann und bis jetzt fühlt sich das gut an, vor allem weil meine Mode positive Resonanz bekommt. Es bleibt also spannend!
  11. Mit welcher historischen Figur identifizieren Sie sich?
    Mich inspirieren Frauen, die es geschafft haben, ihre Karriere und ihre Kinder unter einen Hut zu bringen, beidem gerecht zu werden und sich dabei selbst treu zu bleiben. Das stimmt mich zuversichtlich.

Carolin Graening strickte als 8-Jährige – angeregt durch den Strick-Fimmel der Mutter – ihren ersten Pulli. Nach Aufenthalten in den USA gründete sie 2006 ihr Label caro e., mit dem sie sich auf handgestrickten Accessoires und Kleidung aus Naturgarnen wie Merino, Seide, Kaschmir und Alpaka konzentriert. Soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit sind weitere Businessthemen der Wahlberlinerin.

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Veröffentlicht von

Siems Luckwaldt

Siems Luckwaldt ist seit über 20 Jahren als Journalist und Redakteur tätig. Seine Themen: Interviews, Mode, Lifestyle, Uhren, Modernes Leben. Weitere Angebote: Corporate Publishing, Social Media Storytelling, Podcasts