Glück en miniature: Wie Chalwa auf den Gugl kam

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich Chalwa Heigl kennen lernte. Sie war mit kuschliger Kaschmirmode unterwegs und machte in den sachlich nüchternen Redaktionsräumen von „how to spend it” in Hamburg Station. Und ich will wirklich nicht total eso-plemplem klingen, aber sie brachte die Sonne mit, ein inneres und äußeres Strahlen, eine Positivität, ein ansteckend breites Lächeln. Wir sahen uns ein- bis zweimal im Jahr, zu flauscheweichen Pullovern, Twinsets und Kleidchen gesellten sich Naturkosmetikprodukte. Dann war eine zeitlang Funkstille.

Als Chalwa das nächste Mal auf der Besuchercouch im Stubbenhuk saß, hatte sie eine kleine liebevoll gestaltete Schmuckschachtel dabei. Darin verbargen sich putzige Miniküchlein. „Was ist das denn?“, fragte ich. „Das sind unsere Gugl”, antwortete Chalwa fröhlich. Und erzählte mir von ihrem spannenden Vorhaben, mit Gourmet-Guglhupfs en miniature das deutsche Naschwerk und süße Catering zu revolutionieren. Toll, dachte ich damals. Selbst gerade dabei, über die Zukunft nachzugrübeln und neugierig auf Start-up-Storys und mutige Gründungsgeschichten.

Kaum mehr als ein atemloses Jahr später trafen wir uns in München wieder. Höchste Zeit also für unsere Kulinarik-Abteilung auf Nahtlos! einmal genau nachzuhaken, wie Chalwa auf den Gugl kam.

Chalwa, die Geschichte, wie du den Gugl erfandst, ist alles zusammen: Da geht es um eine Top-Karriere, einen ersten Ausbruch, einen Neubeginn, der fast zum burn-out führte, schließlich eine Reise zurück zu dir. Und dann, hoppla, kam der Mikro-Kuchen. Nimm uns bitte mit zum Anfang.

Gern.

Startpunkt war deine erfolgreiche PR- und Eventagentur, die du an den Branchenriesen TBWA verkauftest. Du bist mitgewechselt, hast für den Konzern neue Standorte aufgebaut und die Fusion mit Ketchum PR mit eingefädelt. Richtiges big business. Du hast dennoch die Reißleine gezogen.

Mir wurde die Politik in so einem großen Netzwerk am Schluss einfach zu viel. Ich wollte wieder allein etwas bewegen, ganz direkt. Also habe ich nach dem letzten großen Deal gekündigt und meinen verbliebenen Anteil verkauft. Doch ich war nun für ein Jahr für die deutsche PR-Branche „gesperrt”.

Das nahmst du zum Anlass für einen radikalen Tapetenwechsel.

Ich hatte die Nase voll von Deutschland, wollte eigentlich auswandern. Hier in München hatte ich alles aufgelöst. Meine Super-Wohnung in der Reichenbachstraße gekündigt, mein James-Dean-Porsche-Cabrio 356 verkauft (heute könnte ich heulen!), meine Sachen überseefertig gepackt, den Rest bei meinen Eltern eingelagert. So gar meinen Freund hatte ich verlassen – und bin erst einmal nach Kapstadt geflogen.

Was hast du dort gesucht?

Ich musste einfach raus. Mir war alles zu taff, ich hatte einen Burn-out und dachte mir, die Welt ist woanders besser. Also nahm ich mir eine Wohnung in Kapstadt und sagte meinen Eltern, ich würde sie sicher bald anrufen, und dann könnten sie mir meine verbliebenen Kisten nachschicken.

Aber Kapstadt war dann doch nicht das Traumziel?

Dass ich zunächst dort landete war sowieso purer Zufall. Ich hatte keinen Plan, aber einen guten Freund in Kapstadt, einen Fotografen. Warum nicht dorthin, dachte ich. Mir war das aber dann doch viel zu American, Rassismus und Kriminalität waren ein zu großes Thema. Trotz door man beispielsweise wurden bei meinem leeren Auto, das direkt vor der Tür stand, alle Scheiben eingeschlagen. Alles Dinge, die man erst beim Leben in Kapstadt bemerkt, nicht bei ein paar idyllischen Urlaubstagen in dieser eigentlich schönen Stadt. Doch in der Fremde plötzlich aufpassen und sich dreimal umdrehen müssen? Danach hatte ich nicht gesucht.

Also ging es weiter. Nach Indien.

Genau, ich dachte mir, jetzt fliegst du lieber dorthin, wo du dich auskennst. Und in dem Ashram in Poonah, in den ich dann fuhr, war ich sechs Jahre zuvor schon einmal gewesen. Ich mietete eine Wohnung dort, lernte Inder kennen und verbrachte ganz viel Zeit in Mumbai.

Das wundert mich. Eigentlich sagen doch alle, in Bombay landen und eine Stadtrundfahrt – schön und gut. Aber dann schnell raus aus dem Moloch und ab aufs Land.

Das stimmt schon alles, was die Leute sagen. Aber für mich hat dort das umgekehrte Gefühl eingesetzt wie in Kapstadt. Während mir dort das „Auf der Hut sein” die schönen Seiten der Stadt verleidet hatten, gehörte die unfassbare Armut der Menschen in Mumbai und alles, was daraus folgt, schnell für mich dazu. Ich gewöhnte mich rasch an die Bilder der Stadt.

Was hast du dort gemacht?

Ich habe natürlich die ganze Zeit versucht, einen Job zu landen. Doch bald kontaktierten mich deutsche Firmen aus dem Film- und IT-Bereich und fragten mich, ob ich nicht als kulturelle Übersetzerin arbeiten wolle. Denn die Inder ticken schon anders. Aber ich habe abgelehnt, ich wollte mir ja nicht den gleichen Stress an meinen Fluchtort importieren. Doch im Mai 2009 änderte sich das alles schlagartig.

Warum?

Der Sommer kam, und ich dachte, ich pack es nicht. Kein Wunder, dass die reichen Inder rasch vom Süden in den Norden ziehen, um diese Hitze auszuhalten. So hatte ich mir das auch nicht vorgestellt. Erst auszuwandern, und dann jedes Jahr im Sommer wieder umzuziehen, um nicht völlig zu verdunsten. Und: Das Kasten-System machte mir auch schwer zu schaffen. Das habe ich bis heute nicht verstanden. Wenn man mit den Menschen redet, da merkt man es quasi physisch, dass die Kaste dazwischen steht, man gar keinen Zugang bekommt. Wie eine Religion, nur viel tiefer verwurzelt, fast schon genetisch. Ich wusste plötzlich, hier werde ich nie dazugehören.

Weiter ging es – mit einer Stippvisite in Deutschland.

Ich war eigentlich auf dem Weg nach Portugal, weil ich dachte, vielleicht wäre jetzt Europa nicht schlecht”. In München wollte ich nur kurz ein paar Freunde sehen. Doch schon die Taxifahrt vom Flughafen zum Gärtnerplatz war wie ein Zeichen, ein böses Omen. Die ganze Fahrt über hat der Taxifahrer nur gemeckert. Nonstop. Es wäre alles so schrecklich, die Regierung kriege überhaupt nichts auf die Reihe … Dann fuhren wir an der Maximilianstraße vorbei, und ich – frisch aus Indien zurück – sah Porsche, Mercedes, noch einen Porsche, und schüttelte innerlich den Kopf. Wovon redete dieser Mensch eigentlich?

Wie lange warst du da insgesamt fort gewesen aus Deutschland?

Acht Monate. Und bei diesem Kurzaufenthalt konnte ich noch mal mit anderen Augen erleben, wie gut es uns geht, welchen Luxus wir für selbstverständlich halten, wie sorgenfrei wir durchs Leben gehen können.

Dann kamst du nach Lissabon …

… und dort lernte ich den Fado kennen. Und dachte mir, ne, das geht auch nicht. DIe Leute sind so ungemein schwermütig, Ich musste weiter, bin nach Sevilla gefahren, und dort hätte ich auch leben können. Die Leute sind extrem cool drauf – aber du findest einfach keinen Job. Die Arbeitslosenquote ist gigantisch, und dort sich als Deutsche auch noch reinzudrängeln, nein, das war es nicht. Und dann bin ich schließlich zurückgekehrt.

Und bist gleich durchgestartet, oder?

Ja, ich war kaum zwei Wochen wieder hier, da rief mich eine Freundin an, ob ich nicht die Kampagne für das Kaschmir-Label Allude von Andrea Karg machen möchte. Ich habe sofort mein Netzwerk angezapft, gepitcht – und gewonnen. Kurz darauf kam die Galerie Zink als Kunde hinzu, dann Value Retail mit Wertheim Village und Ingolstadt Village. Und schließlich die Kosmetikmarke Primavera. Und dann war ich an einem Punkt, an dem ich eigentlich nicht sein wollte. Ich brauchte Angestellte! Meine Lösung damals: Ich schlug den Kunden vor, eine Assistentin für mich im jeweiligen Unternehmen anzustellen. Das war das beste System ever. Ich war durch die Kollegin ganz nah dran am Unternehmen – und gleichzeitig irre effektiv.

Klingt wieder nach Erfolg. Und doch setzte allmählich ein innerer Wandel ein bei dir, oder?

Ja, denn bald darauf merkte ich bei neuen Anfragen, dass ich beim Thema Marketing & PR für andere nicht mehr „zog”. Ich wollte zur Abwechslung mal ein eigenes Projekt groß machen. Meine erste Idee: ein Yoga-Center. Ich war ja durch Indien und auch davor schon total yogi-mäßig unterwegs gewesen, eigentlich ein logischer Schritt. Ich habe das aber dann mal durchkalkuliert und gemerkt, dass man damit auf keinen grünen Zweig kommt. Zumindest ich nicht, ich bin halt nicht Jivamukti.

Wir nähern uns dem Gugl …

DerGugl war eigentlich totaler Zufall. Die Mutter meines Freundes bringt uns immer einen Kuchen mit, wenn sie uns besucht. Einen Guglhupf. Ich bin aber eigentlich gar nicht so eine Süße und dachte jedes Mal: „Oh nein, sie hat sich so viel Mühe damit gemacht.” Aber man isst nun mal nicht eine ganze Woche zu zweit an so einem Kuchen herum und schließlich landet er …

Das tut einem richtig weh, gerade wenn man, wie du, in Indien war.

Eben. Hm, dachte ich, warum gibt es von Kuchen eigentlich nicht so eine Sushi- oder Tapas-Varinate. Wo man hier und da ein wenig nascht, auf hohem Niveau probieren kann und keinen Kuchenbrocken abarbeiten muss. Kurz darauf kaufte ich mir in einem Coffee Shop einen Muffin. Ich saß vor diesem bröseligen fettigen Ding, das total nach Backpulver schmeckte, und dachte: Das muss doch besser gehen! Dabei, überlegte ich, haben wir im internationalen Vergleich eine der ältesten Back-Kulturen. Doch was wird uns vor allem angeboten: Donuts, Muffins, Cupcakes, Macarons, Petit fours – aber eigentlich nichts traditionell Deutsches im Segment der Miniküchlein. Was wäre denn typisch deutsch? Der Guglhupf, dachte ich.

Und so hat Chalwa Heigl dann mit Sterneköchen und Bäckermeistern feine Kuchenpralinen in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen entwickelt und im Frühjahr 2010 als DerGugl lanciert. Ein Riesenerfolg, sowohl bei den ausgesuchten Verkaufspartnern wie Mutterland in Hamburg oder Käfer in München wie auch im Online-Shop oder per Bauchladen-Catering auf Festen und Empfängen. Und auch auf meinem Abschiedskonzert aus Hamburg im letzten Juni! Mich selbst hat unter anderem Chalwas Gugl-Erfolgsgeschichte dazu animiert, im September 2010 Nahtlos! zu starten und auch noch zu weiteren Projekten inspiriert.

HÖRTIPP:
Lernen Sie Designer, Fotografen, Künstler und Kreative in spannenden Podcast-Interviews kennen: Nahtlos! Das Lifestyle Podcast

German Fashion Kitchen: Ein Küchen-Interview mit Livia Ximénez Carrillo & Christine Pluess, mongrels in common

Wir kochen am liebsten… für Freunde.

Diese Zutat ist in meiner Küche unverzichtbar:
Livia: Olivenöl
Christine: Pfeffer

Meine kulinarische Sünde ist:
Livia: Makkaroni & Cheese
Christine: Eierbrötchen mit Mayo

Meine Lieblingsküche:
Livia: Immer gern mit viel Olivenöl und Knoblauch.
Christine: Alles, was vegetarisch ist.

Das beste Essen, das ich je genoss:
Livia: Pasta mit Trüffel in Sahnesoße
Christine: Oh ja, die waren wunderbar!!!

Mein Highlight aus Mamas Küche:
Livia: Paella und aioli
Christine: Papas a la Huancayina, eine peruanische Kartoffelspezialität

Mit diesem Gericht punkte ich immer:
Livia: Lasange
Christine: Toblerone-Mousse au Chocolat

Meine Traum-Location für das ganz besondere Dinner:
Livia: Eine lange Tafel im Grünen …
Christine: Ein wild verwachsener Garten

Eine Dinner-Party sollte … viel Wein und gute Laune haben.

Auf unserer Wunsch-Gästeliste stehen … enge Freunde und interessante bunte Menschen.

Das perfekte Dinner beginnt um … 20 Uhr.

Die schönste Tischdekoration ist für mich …
Livia: … ein schöner robuster Holztisch mit vielen Kerzen und Blumen.
Christine: … ein weißes Tischtuch und viele Kerzen.

Diät ist …
Livia: Kenn ich nicht, nie nie gehört!
Christine: … unnötig

Das Lieblingsrezept von Livia Ximénez Carrillo & Christine Pluess von mongrels in common sowie weitere 54 Gerichte, empfohlen von Deutschlands Mode-Designern, finden Sie im Charity-Kochbuch „German Fashion Kitchen” – mit einem Vorwort von Starköchin Sarah Wiener!

German Fashion Kitchen: Das Mode-Designer-Kochbuch

Countdown Berlin #46: 12 Fragen an Rebekka Bach, Women Design Manager bei G-Star

Worauf freuen Sie sich bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin am meisten?

 

Ich freue mich, den Besuchern der Bread & Butter unsere Denim-Innovationen für den Herbst und Winter 2012/2013 zu zeigen. Vor allem die „New Radar”-Linie mit tiefer angesetzten Fronttaschen – sehr lässig, ohne die Hose tief tragen zu müssen. Auch die neuen und G-Star-exklusiven „DeepTones”-Färbungen dürften unseren Kunden gefallen, denn damit dunkle Denims dunkel.

 

Ihr liebstes Stück aus Ihrer Kollektion für den Winter 2012/2013, das absolute Must-have?

 

Mein persönlicher Liebling ist die „Radar High Waist Skinny”: Die hohe Taille lässt das Bein länger wirken, und bequem ist die Hose auch noch. Mir gefällt auch die sehr moderne Silhouette.

 

Ihre Kollektion A/W 2012/2013 in einem Satz?

 

Eine betont feminine Kollektion mit starker Attitüde, ausgefeiltem Schnitt, raffinierten Details und einer hervorragenden „verbrannten” Farb-Palette.

 

Welches ist Ihr geheimes Talent?

 

Verriete ich’s, wär’s ja kein Geheimnis mehr … :o)

 

Welcher Superheld wären Sie gern?

 

Ein Superheld zu sein reizt mich nicht sonderlich.

 

Zu welcher Musik joggen Sie am liebsten?

 

Momentan höre ich die dänische Popsängerin Agnes Obel gern. Ihre Musik wirkt klassisch mit einem feinen Unterton von Melancholie, dazu ist sie künstlerisch ungemein ausgereift – und gleichzeitig von extremer Einfachheit.

 

Von welchem Film kriegen Sie nie genug?

 

Ich sehe eigentlich keinen Film mehrmals, egal wie gut er ist. Die einzige Ausnahme ist „Dinner for One” zu Silvester. Das ist ziemlich lustig … jedes Jahr wieder.

 

Was lesen Sie gerade?

 

Brandwashed: Tricks Companies Use to Manipulate Our Minds and Persuade Us to Buy” von Martin Lindstroem.

 

Ihr Lebensmotto?

 

Ich kreiere gern schöne Dinge für ein wundervolles Leben.

 

Was inspiriert Sie?

 

Meine Kollegen, mein Team. Und Pierre Morisette, seit 22 Jahren G-Stars Head of Design.

 

Rebekka Bach wurde in Seoul geboren und wuchs in Dänemark auf. Nach ihrem Designstudium arbeitete sie in Amsterdam für die Bestseller Group, wo sie an der Lancierung der Denim-Marke Object Collectors Item beteiligt war. Sie folgte der Marke noch 2005 nach Italien, ehe sie schließlich zu G-Star – und nach Amsterdam zurückkehrte. Als Women Design Manager übersieht sie heute nicht nur das Denim-Design für Frauen sondern die gesamte Damen-Kollektion der Marke.

 

HÖRTIPP:
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Countdown Berlin #45: Fragen an Designer Brian Rennie, Creative Director von Basler

Worauf freuen Sie sich bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin am meisten?

Auf meine Basler-Show im Hotel de Rome. Und darauf, den Kunden, der Presse und unseren VIPs die neue Kollektion vorstellen zu können. Natürlich auch auf das Shooting der allerneuesten Anzeigen danach, ebenfalls im stilvollen Ambiente des Hotels.

Ihr liebstes Stück aus Ihrer Kollektion für den Winter 2012/2013, das absolute Must-have?

Ein kleines, schwarzes Eutikleid aus Jersey mit goldenem Reißverschluß.

Ihre Kollektion A/W 2012/2013 in einem Satz?

Luxuriös, modern, sexy.

Welches ist Ihr geheimes Talent?

Making women look beautiful.

Welcher Superheld wären Sie gern?

Superman – keiner kann die Kleidung so schnell wechseln wie er.

Zu welcher Musik joggen Sie am liebsten?

Disco.

Von welchem Film kriegen Sie nie genug?

Saturday Night Fever”.

Was lesen Sie gerade?

Will work for shoes“ by Susan Ashbrook – sie ist eine berühmte Stylistin aus Hollywood, mit ihr habe ich oft gearbeitet.

Ihr erstes Auto war …
… ein Nissan Jeep Pajero.

Ihr Lebensmotto?

Don’t worry, be happy & always look on the bright side of life.

Was langweilt Sie?

Nichts tun.

Was treibt Sie an?

Meine Arbeit, meine Kreativität.

Der gebürtige Schotte Brian Rennie, 48, ist seit März 2011 Creative Director der Basler Fashion GmbH und Mitglied der Geschäftsführung. Nach seinem Studium am Royal College of Art war Rennie rund 20 Jahre für Escada tätig, davon zwölf Jahre als Design Director. Vor seiner Position bei Basler machte Rennie Station bei Gant.

HÖRTIPP:
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Countdown Berlin #44: 12 Fragen an Designer Dawid Tomaszewski

Worauf freuen Sie sich bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin am meisten?

 

Wenn es vorbei ist!!! Ich freue mich auf die Präsentation meiner Kollektion und darauf, dass ich mich danach neuen Projekten widmen kann.

 

Ihr liebstes Stück aus Ihrer Kollektion für den Winter 2012/2013, das absolute Must-have?

 

Es wäre zu früh, um sich festzulegen.

 

Ihre Kollektion A/W 2012/2013 in einem Satz?

 

Apokalypse. Der gewaltsame Bruch und die Schönheit, die dadurch entsteht.

 

Welches ist Ihr geheimes Talent?

 

Im Allgemeinen lebe ich meine Talente aus.

 

Welcher Superheld wären Sie gern?

 

Federico Fellini – seine Genialität und Inszenierungskraft sucht ihresgleichen.

 

Zu welcher Musik joggen Sie am liebsten?

 

Jazz oder Klassik.

 

Von welchem Film kriegen Sie nie genug?

 

Ganz eindeutig „Tony Takitani” von Jun Ichikawa. Ich sterbe für asiatisches Kino. Dieser Film hat auch unter anderem meine neuste Kollektion inspiriert. Ich krieg von dieser Bildgewalt nie genug.

 

Was lesen Sie gerade?

 

Ich lese gerade die Biographie von John Martin und parallel die von Andy Warhol.

 

Ihr erstes Auto war …
Ich glaube, ein alter dunkelblauer Mercedes. Ich lege keinen großen Wert auf technische Dinge – solange sie sich mich weiterbringen, erfüllen sie ihren Zweck!

 

Ihr Lebensmotto?

 

Ich sehe das Leben nur noch als Realsartire.

 

Was langweilt Sie?

 

Einseitigkeit. Stillstand. Kurzsichtigkeit.

 

Was treibt Sie an?

 

Perfektion. Sie ist die wohl erstrebenswerteste Form von Ästhetik. Und mein Streben nach Perfektion kennt keine wirklichen Grenzen, die ich einzuhalten gar nicht in der Lage wäre.

 

Der Designer Dawid Tomaszewski studierte am Londoner College of Fashion, an der Berliner Universität der Künste unter Vivienne Westwood sowie Kunstgeschichte an der Academy of Fine Art in Posen (Polen). Nach erfolgreichen Teilnahmen beim Premium Young Designer Award sowie Designer for Tomorrow gründete der Designer Ende 2009 sein „New Couture”-Label Dawid Tomaszewski. Eine Casual-Linie („Studio line”) komplettiert mittlerweile sein Angebot.

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Countdown Berlin #43: 12 Fragen an Les-Mads-Bloggerin Katja Schweitzberger

Worauf freust du dich bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin am meisten?

Neben den Shows talentierter Jungdesigner wie Hien Le, Augustin Teboul oder Von Bardonitz, natürlich auf unsere Opening Party mit Dandy Diary im Flamingo. Das wird sicher fetzig.

Dein liebstes Stück für den Winter 2012/2013, ein absolutes Must-have?

Ich durfte vorab schon einen Blick auf die neue Kollektion von Malaikaraiss werfen und habe mich total in einen Rock aus plissiertem Leder mit schwarzen Swarovski-Steinen verguckt.

Was ist dein geheimes Talent?

Synchronstimmen zuordnen.

Welche Superheldin wärest du gern?

Tank Girl

Zu welcher Musik joggst du am liebsten?

Ich jogge eigentlich nie. Im Fitnesstudio höre ich gerne Ladytron.

Von welchem Film kriegst du nie genug?

Aktuell gerade „Drive”, auch der Soundtrack ist großartig. Außerdem „Night on Earth”, „Brazil” und „The Royal Tenenbaums”.

Was liest du gerade?

Wenn du heulen willst, geh raus!“ von Kelly Cutrone.

Dein erstes Auto war …

Ich hatte noch nie ein eigenes Auto.

Dein Lebensmotto?

Habe ich nicht. Das Leben verändert sich doch ständig, wie kann man sich da auf ein immer gültiges Motto festlegen?

Was langweilt dich?

Blinde Trend-Hörigkeit.

Was treibt dich an?

Freude an der Mode, Neugierde und Begeisterungsfähigkeit.

Web-bekannt wurde die gebürtige Darmstädterin Katja Schweitzberger mit ihrem Blog bees and ballons. Seit September 2011 hat sie nun bei Deutschlands erfolgreichstem Modeblog Les Mads den pencil skirt an.

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Countdown Berlin #42: 12 Fragen an Designerin Malaika Raiss von MALAIKARAISS

Worauf freuen Sie sich bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin am meisten?

Meine erste eigene Runway-Show – und das Schnitzel im Borchardts auf der „Vogue”-Party.

Das liebste Stück aus Ihrer Kollektion für den Winter 2012/2013, ein absolutes Must-have?

Eine kurze schwarze Abend-Jacke, mit Einsatz aus plissiertem Leder.

Ihre Kollektion A/W 2012/2013 in einem Satz?

Starke, feminine Casual-Styles mit 70’s Flair aus innovativen Materialien.

Welches ist Ihr geheimes Talent?

Man sagt, ich kann sehr gut kochen; am liebsten traditionelle Gerichte wie bei Oma.

Welcher Superheld wären Sie gern?

Wonder Woman.

Zu welcher Musik joggen Sie am liebsten?

Ich jogge nicht. Mein momentaner Musik-Liebling „Dillon

Von welchem Film kriegen Sie nie genug?

Star Wars”.

Was lesen Sie gerade?

Sleeping with the Enemy: Coco Chanel’s Secret War

Ihr erstes Auto war …

… ein VW Polo.

Ihr Lebensmotto?

Lebe den Tag.

Was langweilt Sie?

Ignorante Menschen.

Was treibt Sie an?

Liebe Menschen, die mich unterstützen – und der Wille, mein Label voranzubringen.

Malaika Raiss, 26, kam nach ihrem Abschluss als staatlich geprüfte Modedesignerin in Mannheim im Sommer 2008 nach Berlin. Zunächst war sie Assistentin im Team von Lala Berlin, danach arbeitete sie freiberuflich für verschiedene Label. Seit 2010 arbeitet sie nun mit ihrem Team an den klaren Silhouetten und den humorvollen Details ihres Labels MALAIKARAISS. Das Credo: Modische all time favorites – gefertigt mit viel Liebe, noch mehr Hingabe und einem breiten Lächeln.

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Countdown Berlin #41: 12 Fragen an Anna Franke und Janine Weber von MAJACO

Worauf freuen Sie sich bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin am meisten?

 

Unsere erste eigene große Show am 19. Januar um 21 Uhr im Karlsson!!!

 

Ihr liebstes Stück aus Ihrer Kollektion für den Winter 2012/2013, das absolute Must-have?

 

Ein legerer Wolljerseyoverall in Nadelstreifenoptik.

 

Ihre Kollektion A/W 2012/2013 in einem Satz?

 

Après-Ski anno 1966.

 

Welches ist Ihr geheimes Talent?

 

Was wäre ein geheimes Talent, wenn es jeder kennen würde?

 

Welcher Superheld wären Sie gern?

 

Black Widow – ein Allroundtalent der Superklasse. Sie ist Abenteurerin, Geheimagentin und Ballerina.

 

Zu welcher Musik joggen Sie am liebsten?

 

Madonnas Album „Hard Candy

 

Von welchem Film kriegen Sie nie genug?

 

The September Issue

 

Was lesen Sie gerade?

 

Bestellungen beim Universum. Ein Handbuch zur Wunscherfüllung” von Bärbel Mohr.

 

Ihr erstes Auto war …
Ich fahre Rad.

 

Ihr Lebensmotto?

 

Durch Stolpern kommt man weiter. Man darf nur nicht fallen und liegenbleiben.

 

Was langweilt Sie?

 

Stillstand.

 

Was treibt Sie an?

 

Herausforderungen.

 

Die zwei jungen Designerinnen Anna Franke und Janine Weber lernten sich während des Studiums in Berlin kennen und entschlossen sich nach zahlreichen beruflichen Zwischenstopps schließlich dazu, mit majaco ein eigenes Label zu gründen. Zeitgeist und Tragbarkeit sind ihre zwei wichtigsten Maximen, ihre Entwürfe sollen den Alltagstest bestehen und sympathisch sein.

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Countdown Berlin #40: 12 Fragen an Designer Richard Kravetz

Worauf freuen Sie sich bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin am meisten?

 

Am meisten freue ich mich auf die Präsentation meiner Kollektion.

 

Ihr liebstes Stück aus Ihrer Kollektion für den Winter 2012/2013, das absolute Must-have?

 

Mäntel

 

Ihre Kollektion A/W 2012/2013 in einem Satz?

 

Sie ist tragbar.

 

Welches ist Ihr geheimes Talent?

 

Pantomime und Singen.

 

Welcher Superheld wären Sie gern?

 

Superman

 

Zu welcher Musik joggen Sie am liebsten?

 

Electro House

 

Von welchem Film kriegen Sie nie genug?

 

Der Teufel trägt Prada

 

Was lesen Sie gerade?

 

„Vogue”

 

Ihr erstes Auto war …
Ein Chrysler 300C

 

Ihr Lebensmotto?

 

Alles Gute und Böse im Leben kommt zurück.

 

Was langweilt Sie?

 

Auf etwas zu warten

 

Was treibt Sie an?

 

MUSIK!

 

Der Designer Richard Kravetz wurde in Moldawien geboren und schlug zunächst eine Laufbahn als Tänzer und Choreograph ein. Später nähte er seiner gesamten Kompanie Showkostüme und setzte sein modisches Engagement mit einem dreijährigen Designstudium in Litauen fort. Wie im Ballett ist eine von Kravetz‘ Haupt-Inspirationsquellen eine romantische Märchenwelt, umgesetzt für moderne, urbane Frauen. Sein liebster Stoff: Seide!

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Countdown Berlin #39: 12 Fragen an Designerin Inna Thomas von Sava Nald

Worauf freuen Sie sich bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin am meisten?

 

Darauf, die Leute mit meiner neuen Kollektion begeistern zu können.

 

Das liebste Stück aus Ihrer Kollektion für den Winter 2012/2013, ein absolutes Must-have?

 

Meine persönlichen Favoriten sind die Kleider der Kollektion, ein klassisches Muss für jede Frau.

 

Ihre Kollektion A/W 2012/2013 in einem Satz?

 

Die Kollektion besticht durch ein Spiel mit reizvollen Formen im Kontrast zu geheimnisvoll wirkenden, strikten Schnitten, kurz: Understatement trifft Charme!

 

Welches ist Ihr geheimes Talent?

 

Psssst: Meine Familie überrasche ich sehr gerne mit kunstvoll verzierten, leckeren Torten.

 

Welcher Superheld wären Sie gern?

 

Ich bin lieber ich selbst.

 

Zu welcher Musik joggen Sie am liebsten?

 

Zum Joggen habe ich leider keine Zeit, aber ansonsten höre ich viele Genres durcheinander. Momentan vor allem Klassik.

 

Von welchem Film kriegen Sie nie genug?

 

Filme über die Familie Tudor haben es mir besonders angetan.

 

Was lesen Sie gerade?

 

Meinen Kindern zuliebe jeden Abend Käpt’n Sharky. Davon kriegen sie nicht genug!

 

Ihr erstes Auto war …

 

Ein Infiniti, und dem bin ich schon seit fünf Jahren treu.

 

Was langweilt Sie?

 

Bei und mit mir gibt es keine Langeweile und es ist immer etwas zu tun.

 

Für die Mode ihres Labels Sava Nald setzt Designerin Inna Thomas vorwiegend auf hochwertige Materialien wie Pelz, Seider oder Merinowolle. Was daraus entsteht sind moderne, betont feminine Entwürfe, bei denen sie auch aus Klassikern wie dem kleinen Schwarzen mit Laser-Cut-outs noch innovativen Appeal herauskitzelt. Bleistiftröcke und Schluppenblusen sowie elegante Kleider ergänzen das textile Portfolio von Sava Nald.

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Countdown Berlin #38: 12 Fragen an Designerin Christina Duxa

Worauf freuen Sie sich bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin am meisten?

 

Auf meine erste Show mit Claudia Effenberg und die Präsentation unserer ersten gemeinsamen Kollektion. Und natürlich auf die Zusammenarbeit mit unseren tollen Partnern.

 

Ihr liebstes Stück aus Ihrer Kollektion für den Winter 2012/2013, das absolute Must-have?

 

Die Bomber-Jacke aus Seidenrosen.

 

Ihre Kollektion A/W 2012/2013 in einem Satz?

 

Absolut „La Vie en Rose”: sehr feminin, sexy und im Namen der Rose.

 

Welches ist Ihr geheimes Talent?

 

Networking.

 

Welcher Superheld wären Sie gern?

 

Buddah

 

Zu welcher Musik joggen Sie am liebsten?

 

Keine Musik. Ich aktiviere statt der Ohren lieber die Nase und die Augen für die Natur.

 

Von welchem Film kriegen Sie nie genug?

 

Vom „Denver-Clan” – wegen der 80er-Jahre-Outfits.

 

Was lesen Sie gerade?

 

Zur Zeit schreibe ich an meinem eigenen Buch: „Die 10 Geheimnisse für DIE perfekte Partnerschaft“.

 

Ihr erstes Auto?

 

Ein Franzose aus Paris …

 

Ihr Lebensmotto?

 

T.U.N. – einfach machen.

 

Was langweilt Sie?

 

Intoleranz.

 

Was treibt Sie an?

 

Die Lust am Leben.

 

Designerin Christina Duxa wandelt mit ihren Couture-Kollektionen konsequent auf dem red carpet üppiger Eleganz. Ihre liebsten Stoffe: Satin, Crêpe de Chine und Seidenjersey – und zwar gern in glamourösen Tönen wie Champagner und Crème.

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Countdown Berlin #37: 12 Fragen an Annelie Augustin & Odély Teboul von Augustin Teboul

Worauf freuen Sie sich bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin am meisten?

 

Unsere Show.

 

Ihr liebstes Stück aus Ihrer Kollektion für den Winter 2012/2013, das absolute Must-have?

 

Können wir noch nicht sagen – sie ist noch nicht fertig …

 

Ihre Kollektion A/W 2012/2013 in einem Satz?

 

A trip through the mental labyrinth.

 

Welches ist Ihr geheimes Talent?

 

Sagen wir nicht.

 

Welcher Superheld wären Sie gern?

 

Annelie: Ein Schutzengel
Odély: Serge Gainsbourg

 

Zu welcher Musik joggen Sie am liebsten?

 

Annelie: Ebony Bones
Odély: „She’s a maniac” aus dem Film „Flashdance”

 

Von welchem Film kriegen Sie nie genug?

 

Annelie: „Paris-Texas
Odély: „Pretty Woman

 

Was lesen Sie gerade?

 

Annelie: Sarah Kane und Anton Tschechow
Odély: „Just Kids” von Patti Smith und erotische Gedichte von E(dward) E(stlin) Cummings

 

Ihr Lebensmotto?

 

Odély: Demain il fera jour
Annelie: Mais d’abord cette nuit il fera nuit
(Morgen ist ein anderer Tag.
Aber davor wird es Nacht.)

 

Was langweilt Sie?

 

Annelie: Mode
Odély: Rationalismus

 

Was treibt Sie an?

 

Annelie: Mode
Odély: Ideale

 

Vor allem auf eine Farbe hat sich das Design-Duo Augustin Teboul einigen können: Schwarz. Ein Glück, denn ähnlich sind sich Annelie Augustin, in Deutschland geboren und Fan minimalistischer Silhouetten, und Odély Teboul, die chaotische Französin mit einem Faible für nostalgisches Handwerk, nur in ihren kreativen Grundsätzen und ihrer Interpretation moderner Weiblichkeit.

 

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German Fashion Kitchen: Ein Küchen-Interview mit Andrea Karg, Allude

Ich koche am liebsten für meine Familie und Freunde.

Diese Zutat ist in meiner Küche unverzichtbar: frische Kräuter.

Meine kulinarische Sünde sind Pommes Frites.

Meine Lieblingsküche: die chinesische – in China.

Mein Highlight aus Mamas Küche: Rheinischer Sauerbraten mit Klößen.

Mit diesem Gericht punkte ich immer: Spaghetti Bolognese.

Meine Traum-Location für das ganz besondere Dinner: daheim.

Eine gute Dinner-Party sollte immer völlig unaufgeregt sein – und als Highlight die Gespräche und nicht das Essen in Erinnerung bleiben.

Auf meiner Wunsch-Gästeliste stehen: friends & family.

Das perfekte Dinner beginnt um 19.30 ct aber dann …

Die schönste Tischdekoration ist für mich: schönes Geschirr, Gläser und Besteck.

Diät ist langweilig.

Das Lieblingsrezept von Allude-Gründerin Andrea Karg und weitere 54 Gerichte, empfohlen von Deutschlands Mode-Designern, finden Sie im neuen Charity-Kochbuch „German Fashion Kitchen” – mit einem Vorwort von Starköchin Sarah Wiener!

German Fashion Kitchen: Das Mode-Designer-Kochbuch

Countdown Berlin #36: 12 Fragen an Designer Mariusz Przybylski

Worauf freuen Sie sich bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin am meisten?

 

Auf Berlin, ich liebe diese Stadt. Und ich bin glücklich, hier meine Mode präsentieren zu können, vor einem Publikum, das Mode versteht.

 

Ihr liebstes Stück aus Ihrer Kollektion für den Winter 2012/2013, das absolute Must-have?

 

Eine der futuristischen Männer-Blusen.

 

Ihre Kollektion A/W 2012/2013 in einem Satz?

 

Futuristische Details treffen auf das „Stadel”-Thema der Kollektion und ergeben ein innovatives Ganzes.

 

Welches ist Ihr geheimes Talent?

 

Wäre ich nicht Modedesigner geworden, dann würde ich als Psychologe arbeiten.

 

Welcher Superheld wären Sie gern?

 

Ich wäre gern Tigger aus Disneys „Winnie-the-Pooh“, wir haben ein ähnliches Temperament.

 

Zu welcher Musik joggen Sie am liebsten?

 

Beim Laufen höre ich nur meinem eigenen Atem zu.

 

Von welchem Film kriegen Sie nie genug?

 

Picknick am Valentinstag“ and „I am Love“.

 

Was lesen Sie gerade?

 

By Nightfall“ von Michael Cunningham.

 

Ihr erstes Auto?

 

Ich bleibe U-Bahn und Taxi treu.

 

Ihr Lebensmotto?

 

To create simple but modern things.

 

Was langweilt Sie?

 

Humorlosigkeit.

 

Was treibt Sie an?

 

Inspirierende, offene Menschen – und der Geruch von Benzin.

 

In seiner Heimat Polen ist der Designer Mariusz Przybylski ebenso bekannt wie erfolgreich. Seine hochwertige Interpretationen modischer Avantgarde, die coolness und Androgynität seiner Entwürfe machen ihn dort auch bei (mutigen) Stars und Sternchen beliebt. Feinste italienische Stoffe wie Kaschmir, Wolle, Seide und auch hauchdünnes Leder sind seine Material-Markenzeichen.

HÖRTIPP:
Lernen Sie Designer, Fotografen, Künstler und Kreative in spannenden Podcast-Interviews kennen: Nahtlos! Das Lifestyle Podcast

Countdown Berlin #35: 12 Fragen an Nait Rosenfelder & Roey Vollman von Eva & Bernard

Worauf freuen Sie sich bei der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin am meisten?

 

Natürlich freuen wir uns vor allem auf die Präsentation unserer Kollektion im Studio-Areal des Zeltes am Brandenburger Tor. So viel Planung steckt da drin, weil wir diesmal ein großformatiges Kunstwerk von Olaf Kühnemann in der Location installiert haben werden. Es ist Teil einer besonderen Kooperation zwischen uns und dem Künstler bei der neuen Winter-Kollektion.

 

Ihr liebstes Stück aus Ihrer Kollektion für den Winter 2012/2013, das absolute Must-have?

 

Da wir zum ersten Mal unseren eigenen Print designt haben, würden wir sagen: unbedingt eines der bedruckten Satin-Teile.

 

Ihre Kollektion A/W 2012/2013 in einem Satz?

 

An exploration of the duality between the loose and the restricted, between youth and adulthood.

 

Welches ist Ihr geheimes Talent?

 

Vielleicht würde es einige Menschen in unserem Umfeld überraschen, dass wir kochen können.

 

Welcher Superheld wären Sie gern?

 

Roey: Superman
Nait: Catwoman

 

Zu welcher Musik joggen Sie am liebsten?

 

Leider joggen wir nicht. Aber wenn wir es täten, dann vielleicht zu Musik von Caribou und Hot Chip.

 

Von welchem Film kriegen Sie nie genug?

 

Nait: „The Big Lebowski” & „The Graduate”
Roey: „Jackie Brown”

 

Was lesen Sie gerade?

 

Gerade sind wir mit Jennifer Egans Roman „A Visit From the Goon Squad” durch und überlegen: „Was jetzt?”

 

Ihr erstes Auto?

 

Roey: Ein alter marineblauer Opel. Keine Ahnung, was für ein Modell.
Nait: Ein roter Fiat 128.

 

Ihr Lebensmotto?

 

There should be more than this.

 

Was langweilt Sie?

 

Zu viel Routine.

 

Was treibt Sie an?

 

Neugier. Die Zukunft.

 

Das Label Eva & Bernhard wurde 2009 von der israelischen Modedesignerin Nait Rosenfelder und ihrem Ehemann Roey Vollmann gegründet – in ihrer Wahlheimat Berlin (hier geht es zur Website). Zuvor war Rosenfelder, bekennende Fashion-Autodidaktin, in Tel Aviv mit ihrem damaligen Label NAIT erfolgreich.

HÖRTIPP:
Lernen Sie Designer, Fotografen, Künstler und Kreative in spannenden Podcast-Interviews kennen: Nahtlos! Das Lifestyle Podcast

German Fashion Kitchen: Ein Küchen-Interview mit Ramiro Calderon Alvarado von Miroike

Ich koche am liebsten für Besuch.

Diese Zutat ist in meiner Küche unverzichtbar: Kartoffeln.

Meine kulinarische Sünde sind Chips zum Rumpsteak. Eine wirkliche Sünde wurde mir jüngst in einem Brandenburger Café serviert: Statt eines Cappuccinos kam Filterkaffee mit Schlagsahne!

Meine Lieblingsküche ist die bolivianische.

Das beste Essen, das ich je genoss: Das war im La Tour d’argent in Paris.

Mein Highlight aus Mamas Küche: Schmorbraten mit pikanter Pflaumensoße.

Mit diesem Gericht punkte ich immer: Dinkelpfannkuchen zum Brunch.

Meine Traum-Location für das ganz besondere Dinner: Hummer grillen auf dem Gletscher – oder Wildlachs direkt am Fluss bei den Grizzlys.

Eine gute Dinner-Party sollte möglichst viel gemeinsame Zubereitungszeit erfordern und viel zu Trinken bieten.

Auf meiner Wunsch-Gästeliste stehen: Obelix (mit Wildschwein) … und viele andere

Das perfekte Dinner beginnt um 20.00 Uhr.

Die schönste Tischdekoration ist für mich ein eine kühle Pot Lyonnais mit einem vorzüglichen Beaujolais inside.

Diät ist wenn man es sich einteilt: FDH und FDAHS („Friss die Hälfte„ und „Friss die andere Hälfte später”)

Das Lieblingsrezept von Ramiro Calderon Alvarado & Ulrike Seidel von Miroike und weitere 54 Gerichte, empfohlen von Deutschlands Mode-Designern, finden Sie im neuen Charity-Kochbuch „German Fashion Kitchen” – mit einem Vorwort von Starköchin Sarah Wiener!

German Fashion Kitchen: Das Mode-Designer-Kochbuch